Zauberwelt der Minerale ab dem 01. Juni 2021 im Museum Wendener Hütte 1
Die sichere Versorgung einer Eisenhütte mit Erzen
war einer der wichtigsten Faktoren für den erfolgreichen
Hüttenbetrieb. Die Wendener Hütte erhielt
ihre Erze zwar vorwiegend aus siegerländer
und westerwälder Gruben, doch finden sich auch
im Kreis Olpe Lagerstätten verschiedenster Erze.
Neben dem fast überall vorkommenden Brauneisenstein
konnte auch der begehrte Spateisenstein im Wendener Gebiet abgebaut
werden. Auf der Olper Grube Rhonard förderte man schon im 16. Jh. Kupfer. Besondere
Bedeutung erlangten aber die Schwefelkiesvorkommen bei Meggen und
Halberbracht sowie die dort liegenden Schwerspatlager, die zu den bedeutendsten
Lagerstätten Deutschlands zählten.
Die Ausstellung präsentiert Erze und ihre wunderschönen, mineralischen Begleiter
aus den Sammlungen der Wendener Hütte und aus der Privatsammlung Ludwig Kortes
(† 2007).
Fotografien lassen oft erst den besonderen Zauber der Mineralien erkennen. Darum
wird die Ausstellung durch Fotos von Matthias Reinhardt begleitet.
Reinhardt, der heute in Drolshagen wohnt, ist ein Ausnahmekönner im Bereich der
Mineralienfotografie. Er gehört zu den weltweit führenden Spezialisten.
Wir benachrichtigen Sie, sobald wir wieder öffen können.
Zauberwelt der Minerale ab dem 01. Juni 2021 im Museum Wendener Hütte 2

Messingblüte (Aurichalcit) aus dem Steinbruch Rohdenhausen.

Gefunden durch Herrn Gemballa, fotografiert von Matthias Reinhardt.