14. Die Pingen und oberirdischen Erzgruben

Karte 14 kleinDie Spalte, vor der Sie jetzt stehen, wurde von Menschen gegraben. Es handelt sich um einen oberirdischen Erzabbau, der Pinge genannt wird.

Die Bergleute bauten das Erz, wo es zutage trat, im oberflächennahen Bereich mit der Keilhaue ab und folgten der Erzader in die Tiefe, soweit es mit einfachen Mitteln möglich war. War der Abbau im Tagebau nicht mehr möglich, folgten die Bergleute den Erzgängen ins Innere der Berge, teuften Gesenke (kleine Schächte) ab und trieben Stollen vor. Gefördert wurde in den Pingen Brauneisenstein (Limonit).

Die tiefe lange Rinne, vor der Sie jetzt stehen, wurde von Menschen gegraben. Es handelt sich um einen oberirdischen Erzabbau, der Pinge genannt wird.

Bis zum Beginn des 20. Jh.s stellte der Erzbergbau für die Bewohner des Wendener Landes eine der wenigen, wenn auch unbeständigen Einnahmequellen dar. Im Jahre 1885 waren im Amte Wenden 80 Grubenarbeiter beschäftigt. Weitere 300 Bergleute aus dem Amte arbeiteten auf auswärtigen Gruben.

Folgen Sie dem Talweg nach links. Es handelt sich hier um einen Fahrradweg, deshalb also bitte Vorsicht!

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